Senioren-Hund: gut älter werden – beweglich, entspannt, lebensfroh
Graue Schnauze, großes Herz: Ein älterer Hund braucht keine „Schonung“, sondern sinnvolle Bewegung, gezielte Entlastung und liebevolle Routinen. In diesem Beitrag erfährst Du, woran Du Altersveränderungen erkennst, wie Du Deinen Senior optimal unterstützt – und wie PraxisPur dabei helfen kann.
Ab wann ist ein Hund „Senior“?
Je nach Rasse und Körpergröße gelten Hunde ab ca. 7–9 Jahren als Senioren, Riesenrassen oft früher. Älter werden ist kein Krankheitsbild – aber manche Systeme arbeiten langsamer, Regeneration dauert länger und Ausgleich wird wichtiger.
Kleine Fallbeispiele (anonymisiert)
- Labrador, 11 J., Arthrose Hüfte: Nach 3 Sitzungen + Heimübungen: leichteres Aufstehen, flüssigerer Trab, bessere Nachtruhe.
- Mischling, 13 J., Rückenverspannung: Akupunktur + Wärme: weicherer Rücken, weniger Hecheln nach Spaziergängen.
Ergebnisse sind individuell und hängen von Diagnose, Training, Gewicht, Umfeld und Begleittherapien ab.
Wichtig: Neue, starke Schmerzen, Fieber, plötzliche Schwäche, Atemnot oder neurologische Ausfälle sind tierärztliche Notfälle.
Typische Altersveränderungen – kurz erklärt
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Bewegungsapparat: Arthrose, Spondylose, Muskelabbau, steifer Gang, längere Aufwärmphase
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Sinnesorgane: Nachlassendes Sehen/Hören, Balance-Unsicherheit
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Stoffwechsel & Gewicht: Zunahme durch weniger Aktivität oder Abnahme bei Grunderkrankungen
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Neurologie & Verhalten: Unruhe nachts, Desorientierung, größerer Schlafbedarf
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Organe: Herz, Nieren, Leber – hier entscheidet die tierärztliche Diagnostik über die Therapie
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Haut & Pfoten: Trockene Haut, brüchige Krallen, schlechtere Thermoregulation
Was Du im Alltag sofort verbessern kannst
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Rutschfeste Wege: Teppichläufer/Matten, Rampen statt Sprünge (Auto, Sofa, Treppe)
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Angenehme Liegeplätze: Warm, weich, zugfrei – einfache Positionswechsel ermöglichen
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Sanfte Bewegung täglich: Mehrere kürzere Runden, gutes Aufwärmen, moderates Tempo, gleichmäßiger Untergrund
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Gezieltes Muskeltraining: Schritt-Übungen, Cavaletti flach, Gewichtsverlagerung, Balance in Mini-Dosen
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Gewicht & Futter prüfen: Senior-geeignete Ration, genug Protein, Leckerli mengen – mit Tierarzt/Ernährungsberatung abstimmen
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Pflege: Krallen regelmäßig kürzen, Fellpflege gegen Filz (zieht an der Haut, schmerzt)
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Mentale Aktivierung: Nasenarbeit, ruhige Suchspiele, „alte Tricks“ in langsam – Erfolgserlebnisse sind Gold wert
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Wärme & Regeneration: Leichte Wärme (kein Hitzestau!), sanfte Dehnungen nach dem Spaziergang, genug Schlaf
Wie PraxisPur Senior-Hunden hilft
Ziel: Schmerzen reduzieren, Beweglichkeit erhalten, Alltag erleichtern.
Methoden (je nach Befund kombiniert):
- Physiotherapie & Manuelle Techniken: Gelenkmobilisation, myofasziale Entlastung, gezielter Muskelaufbau
- Akupunktur: Sanfte Schmerzmodulation, Tonus-Regulation, Entspannung
- Faszien- und Triggerpunktarbeit: Löst verklebte Strukturen, verbessert die Bewegungsqualität
- Thermotherapie: Wärme/Kälte zur Schmerzlinderung und Regeneration
- Gangbild-Analyse & Heimübungen: Einfacher Hausaufgaben-Plan (5–10 Minuten täglich), Video-Feedback möglich
- Erhaltungstermine: In größeren Abständen, um Fortschritte zu sichern
So läuft ein Senior-Check bei uns ab
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Anamnese & Ziele: Vorerkrankungen, Medikation, Alltag – was fällt schwer, was ist wichtig?
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Befund: Gang, Haltung, Muskelstatus, Gelenkspiel, Schmerzpunkte
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Behandlung & Coaching: Erste Entlastung + Übungen, die wirklich machbar sind
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Plan: Dauer i. d. R. 45–60 Min., Folgetermine nach Bedarf (z. B. wöchentlich, später 4–8-wöchig)
Warnsignale – bitte zeitnah abklären
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Plötzliche Lahmheit oder deutliche Verschlechterung
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Inkontinenz, starker Durst, starkes Hecheln in Ruhe
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Gewichtsverlust, Appetitmangel, anhaltendes Erbrechen/Durchfall
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Nächtliche Unruhe, Verhaltensänderungen, Desorientierung
Häufige Fragen (FAQ)
Darf ein Senior noch Treppen gehen?
Wenn sicher und schmerzfrei – ja, langsam, mit Geländerhilfe. Sonst Rampe nutzen.
Wie viel Bewegung ist richtig?
Mehrere kurze, regelmäßige Einheiten sind oft besser als eine große Runde.
Hilft Akupunktur bei Arthrose?
Viele Senioren profitieren: weniger Schmerz, mehr Entspannung, bessere Beweglichkeit – oft in Kombi mit Physio.
Braucht mein Hund Schmerzmittel?
Wenn nötig: ja. Das entscheidet die Tierarztpraxis. Manuelle Therapie & Akupunktur können den Bedarf senken – aber nicht ersetzen.
Kurzer Haftungshinweis
Die Inhalte dieses Beitrags dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung. Bei akuten Beschwerden suche bitte umgehend eine Tierarztpraxis auf.
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